Teichpumpe
Teichpumpe Gartenteich
Teichpumpe
Das Plätschern von Wasser in Teichen oder Bächen übt eine ähnlich große Faszination auf uns aus, wie das Knistern und Flackern von Feuer. Kein Wunder also, dass sich viele Teichbesitzer als zusätzlichen Eyecatcher ein Wasserspiel, eine Fontäne, einen Wasserspeier oder einen Sprudelstein zulegen. Besonders beliebt sind hierbei Wasserspeier, da sie auch eine praktische Funktion haben, denn durch ihren Wasserstrahl wird das Teichwasser mit lebenswichtigen Sauerstoff angereichert. Die Zufuhr von Sauerstoff ist besonders bei Fischteichen wichtig.
Es gibt Wasserspeier in allen möglichen Formen und Variationen, zum Beispiel als Gesichter oder Wasserspeier Löwe in Steinguss, als Vogelstatuen wie Storch oder Reiher (was andere Reiher von der Landung am Teich abhalten soll), als Tierfiguren oder auch als menschliche Statuen wie der Venus oder einem Manneken Pis. Diese Wasserspeier müssen von einer Wasserquelle aus versorgt werden. Zum Einen kann man sie direkt an die Wasserleitung anschließen. Das wirkt sich allerdings negativ auf die Wasserkosten aus und irgendwann ist der Teich so voll, dass er überläuft. Deswegen ist es besser, das Teichwasser in einen Kreislauf zu bringen. Daher nutzt man für die Wasserversorgung der Wasserspeier oder Fontainen eine Pumpe.
Als Teichpumpe kommen mehrere Bauarten von Pumpen infrage. Eine Magnetkern- oder Kreiselpumpe (auch Tauchpumpe genannt) wird gewöhnlich verwendet. Kreiselpumpen verfügen über einen wasserfesten Elektromotor, der die Scheibe mit den Schaufeln in Bewegung versetzt. Mit den Schaufeln wird das Wasser befördert. Mit einer kleinen Tauchpumpe lassen sich in der Stunde bis zu 240 l Wasser fördern. Die neuen Pumpen sind relativ geräuscharm, so dass sie das Wasserplätschern nicht beeinträchtigen. Beim Kauf einer Pumpe sollte man sich lieber für die nächst größere entscheiden, denn unter Wasser erfahren sie eine gewisse Drosselung. Nutzt man eine größere Pumpe, so kann man außerdem später ohne Einschränkungen seine Wasserspiele erweitern.
Die Installation von der Pumpe und dem Wasserspeier ist denkbar einfach. Die Pumpe wird mit einem Schlauch versehen, welcher in den Wasserspeier mündet. Dann wird der Wasserspeier an Ort und Stelle angebracht und die Tauchpumpe im Teich versenkt. Man sollte vermeiden, dass sie direkt auf dem Teichboden zu stehen kommt, weil sie sonst schnell auf Kosten der Leistung verschmutzt. Fast alle Pumpen sind mit einem Ring am Gehäuse versehen. Hier sollte man eine Kette anbringen, an der später die Pumpe geborgen wird, denn sonst kommt man in Versuchung, sie am Stromkabel herauszuziehen. Schlauch und Stromkabel werden verkleidet. Den Strom erhält die Pumpe entweder aus der Steckdose oder wie heute immer häufiger anzutreffen, über ein Solarfeld.
